Big History erkunden.

Als ich den Big History Zeitstrahl verinnerlicht und einen groben Überblick über den Ablauf der Ereignisse vom Urknall bis heute hatte, begann ich das Thema sozusagen auf eigene Faust weiter zu erkunden.

Als nächstes versuchte ich Big History im Kontext zu betrachten. Es gab einige in der Community, die Big History offenbar für „Alles“ hielten. „Big History is Everything“, sagte beispielsweise ein Teilnehmer der IBHA Konferenz 2018, an der ich teilnahm. Armando Viso widerspricht dieser Haltung in seiner philosophischen Betrachtung „Big History and Philosophy“ im Routledge Companion of Big History (2019), wie schon unter Entdecken ausgeführt

Im Hinterkopf hatte ich in etwa folgende Fragen:

Was machen wir nun eigentlich, wenn wir Big History machen oder schreiben?
Worauf fokussieren wir, was blenden wir aus? Wie entscheiden wir das?
Auf welchen Annahmen beruht Big History und werden diese Annahmen deutlich gemacht in Forschung und Lehre?
Wie ist der Bezug zu Wissenschaft, wann gleiten wir ab in mythische Erzählungen?
Kann man überhaupt eine strikt wissenschaftliche Ursprungsgeschichte als „single coherent narrative“ schreiben?

Kurz: ich prüfte die von der Big History Community aufgestellten Behauptungen. Ich wollte nicht einfach glauben, was man mir präsentierte, gerade weil ich so begeistert davon war. Ich wollte es soweit möglich selbst nachvollziehen. Big History wurde so für mich zum roten Faden, nach dem ich auswählte, mit welchen Themen (und Büchern) ich mich befasste. Denn die Menge an Literatur, die einem zur Verfügung steht, ist um ein Vielfaches größer als das, was man als Individuum lesen und verarbeiten kann. Für einen neugierigen, wissbegierigen, an vielem interessierten Menschen ist das schon eine große Herausforderung.

Wichtig ist, zu betonen, dass ich das Thema als interessierter Laie angehe, nicht als akademischer Wissenschaftler oder Philosoph. Mich interessieren auch die Bezüge zu Philosophie, Literatur und Kunst. Die Webseite ist also weniger eine allgemeingültige Darstellung von Big History, als vielmehr meine persönliche Interaktion mit dem Thema und der Big History Community. Also mein Blick als Jemand für den Big History gedacht ist.


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